Aktuelle Beiträge

Essen im Kupay

  17:18 Uhr 

Mittwoch Abend hatten wir uns das Restaurant Kupay zum Essen raus gesucht. Ohne Reservierung machten wir uns auf den Weg um unser Glück zu probieren. Es hat tatsächlich geklappt und wir bekamen einen Tisch für zwei Personen.

Die Bestellung war einfach. Einmal das Degustationsmenu mit passender rumänischer Weinbegleitung bitte. Nach fast drei Stunden hatten wir uns durch die 7-Gänge plus Gruß aus der Küche geschlemmt. Anja fand alles super lecker, bis auf den Schaum beim Rind mit Spargel, der Ihr zuviel Wasabi oder Meerrettich enthielt. Ich fand die Entenbrust ein klein wenig zu roh.

Persönliches Highlight war auf alle Fälle das Tunfisch Tartar mit Wasabi Schaum. Sensationel, genau mein Geschmack getroffen.

Zu den einzelnen Weinen gab es immer eine Erklärung, woher der Wein stammt, welche Traube es ist und was es noch besonderes zu sagen galt. Z.b. das es ein Orange Wein ist.

Das Menu inklusive Wein war seinen Preis wert. Ein gelungener Abend.

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Fahrt nach Cluj

  18:46 Uhr 

Gestern Aben waren wir noch in der Casa Grinda zum essen. Es gab einmal Risotto mit Shrimps und einmal langsam geschmorten Schweinenacken mit Kartoffelpüree. Das Risotto hätte heisser sein können, die Shrimps waren auch etwas zu durch. Der Schweinenacken war okay, hätte aber mehr Soße haben können.

Abschluß Wein gabs dann noch im Weinkeller.

Heute ging es dann die nicht ganz 180km nach Cluj-Napoca. Alles auf gut ausgebauter Autobahn. Kurz vorm Ziel fing es da zu regnen an. Na ja, eher wieder Sturzbäche, das ich nur noch zwei Striche der Fahrbahnmarkierung weit sehen konnte und mit max 40-50 km/h unterwegs war.

Es regnete auch noch als wir am Hotel Alexis ankamen. Eigentlich war der Hotelparkplatz schon voll, aber mit kreativem Parken kamen wir noch unter. Zimmer ist klein, hat Klima und ist das einzige mit Balkon. Läßt sich bei dem Regen eher als Open Air Dusche nutzen.

In einer Regenpause ging es in die Stadt. In einem Cafe gabs ein Sandwich. Glücklicherweise und großen Schirmen, das es wieder aus allen Kübeln kurz zu regnen anfing.

Nach der Mittagsruhe machen wir uns nun auf den Weg was zum Abendessen zu finden.

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Sibin Markt

  18:22 Uhr 

Gleich nach dem Frühstück ging es zum Sibin Markt. Sollen ja nur gut 35 Minuten zu Fuß sein. Auch bei gerade noch 25 Grad verweigere ich hier und greif zu Uber ab. Keine 5 Minuten später werden wir für nicht ganz 1,50 Euro abgeholt und zum Sibin Markt gefahren.

Es ist ein täglicher Markt mit Obst, Gemüse und in den festen Ständen auch Käse, Fleisch und Fisch. Anja jagt nach ihr unbekannten Tomaten, um die Samen zu gewinnen. Meine Frage an eine der Verkäuferinnnen, wo man denn den Samen für die Tomaten kaufen könnte wurde knapp mit “Internet” beantwortet.

Ich jage mit erhöhtem Puls nach Fotomotiven. Wenn fremde Personen merken das sie fotografiert werden, hatte ich schon das ein oder andere mal in verschiedenen Ländern Diskussionen. Daher der erhöhte Puls. Habe dieses mal einen eher kleine unscheinbare Kamera und versuche eher unauffällig zu bleiben. Es jedenfalls keinen Stress.

Vom Markt geht es in die Stadt, auf den Rathausturm. Eintritt sind 2 Lej, umgerechnet 40 cent. Der Ausblick ist gut, erfolgt aber durch die vier Fenster im oberen Stock. Der Aufstieg bei mittlerweile fast 29 Grad zehrt ganz schön.

Wir gehen zurück zu Unterkunft um mit dem Auto nach Salzburg zu fahren. Wird so gennant weil hier früher Salz abgebaut wurde. Die Stollen und Gruben sich mittlerweile mit Wasser gefüllt haben und nun zum Teil zum baden genutzt werden. So finden wir auch nicht wirklich was zum kostenlosen Parken und/oder was man sich anschauen könnte. Wir ziehen unseren Joker, der sich Shopping nennt.

Leider kennt unser Navi die Shopping City Sibiu noch nicht und so brauchen wir etwas bis wir endlich dort sind. Es gibt erstmal einen Döner, dann geht es durch zwei-drei Läden. Dann in einen Schuhladen und in noch einen Schuhladen. Anja findet jedenfalls nicht. Statt dessen schlagen unsere Handys wieder Alarm. Unwettervorhersage mit 25 bis 30 Litern Niederschlag pro Quadratmeter. Evtl. kann es auch zu Stromausfällen kommen.

Mittlerweile hat sich der Himmel verdunkelt und es ist sehr windig. Wir kommen gerade noch trocken zum Auto. Kaum los gefahren geht das Unwetter los. Der erste Kreisel vom Parkplatz runter ist grad noch was durch die Windschutzscheibe zu sehen. 300 Meter weiter am nächsten Kreisel schaffennes die Scheibenwischer nicht mehr. Ich fahr einfach nur hinter dem Vordermann her.

Anja drängt mit Nachdruck darauf das wir anhalten. Ohne viel sicht bieg ich irgenwo ein und fahr rechts ran. Es stellt sich als Tiernahrungsmarkt raus, bei dem ich in die Ausfahrt eingefahren bin. Wir Wettern ab. Teilweise hagelt es auch.

Erst als die Scheibenwischer eine reele Chance haben fahren wir weiter. Brutal! Strassenkanalisation ist hoffnungslos überfordert, bzw. auch kaum vorhanden. Auf der 6-spurigen Strasse auf der Gegenseite hat sich das Wasser auf der ganz rechten Spur gut 50cm hoch angestaut. Etliche fahren da nicht mehr durch und wechseln da hin wo es nur halb so hoch steht. Auch wir kommen in etliche Pfützen und werfen auf beiden Seite 2m hohe Wasserfontänen mit dem Auto.

Kaum wieder an der Unterkunft hört der Regen fast auf und wir können aussteigen. Nun beginnt die Suche nach der Abendessen Location.

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Transfagarasan

  17:30 Uhr 

Gestern machten wir uns auf die Transfogarascher Hochstraße unter die Räder zu nehmen. Das ist eine sehr kurvenreiche Gebirgsstrasse, die bis auf 2042m führt. Sie wurde unter anderem auch durch die Serie Top Gear bekannt und kam auch in einer Folge von Wunderschön auf WDR vor.

Mit etwas Glück kann man auch Bären am Strassenrand entdecken. Teils werden die Bären auch aus den Autos raus gefüttert. Das ist verboten und auch recht gefährlich, da der Braunbär zu einem der gefährlichsten Wildtieren gehört. Wir entdeckten leider keine Bären. Zumindest treffen wir zwei Esel in einer der Galerien. Wir sehen sie da das Auto vor uns vor ihnen ausweicht, sonst hätten wir sie fast übersehen bzw. vielleicht sogar angefahren.

Die Strasse ist in einem recht ordentlichen Zustand und natürlich genial, wenn man mit einem Motorrad unterwegs ist. Mit dem Auto ist das natürlich auch okay, allerdings gibt es immer wieder einige Schnarchnasen, die Berg hoch nicht aus dem Quark kommen.

Auf dem Pass stehen etliche Verkaufsbuden. Wir fahren erstmal weiter und machen etwas weiter unten an einem Restaurant Rast für einen Cappuccino. Bis zum See Lacul Vidraru wären es wohl immer noch 50km. Das wird uns zu weit, da wir ja die gleiche Strecke wieder zurück müßen.

Also geht es zurück. War es bislang bestes Wetter, fing es jetzt zu regnen an. Vielleicht gar nicht schlecht, da der Regen den Dauerbremsern, die noch nie was von Motorbremse gehört haben, hilft die Bremsen runter zu kühlen. Wie man einen Berg hinauf fährt, so fährt man ihn auch hinab. Bei unserem Polo mit Automatik lässt sich hierzu manuell in den zweiten oder dritten Gang schalten um die Bremskraft des Motors bergab zu nutzen. Leider ist die Motorleistung nicht überragend, womit die Bremskraft auch des öfteren zu wünschen übrig läßt.

Von den zwei Eseln steht nur noch einer auf der Strasse, der andere hat sich etwas zu fressen gesucht. Bären sehen wir auch diesmal nicht.

Nachdem wir das Auto wieder an der Unterkunft abgestellt haben, geht es recht früh zum Essen. Diesmal ins Jules. Es gibt geschmorte Rinderbacken für Anja und ich nehm langsam geschmorten Schweinenacken mit Kartoffelpüree und ganz kleinen Spätzlen.

Danach ziehen wir kurz durch die Innensstadt und beobachten auf einer Bank die zahlreichen Leute.

Ein paar Sachen gibt es noch: Mittlerweile sind uns zahlreiche Rallye Fahrzeuge begegnet. Heute konnt ich auch entziffern das es sich um die Pothole Rodeo Rallye handelt. Also Schlagloch Rodeo. Ist mehr eine Spassveranstaltung mit dem ungeeignetsten Auto wohl auch Offroad unterwegs zu sein.

Und das andere: Leider sind wir knapp 4 Tage zu früh hier, dann am Wochenende startet hier die Red Bull Romaniacs Enduro Veranstaltung mit dem Prolog. Dürfte mit die härteste Veranstaltung sein, die man sich Offroad mit einem Enduro Motorrad geben kann. Einige der Hindernisse für den Prolog werden gerade aufgebaut. Schade, wenn ich das bei der Reiseplanung gewusst hätte, hätte ich mir das sehr gerne angeschaut.

Und noch was: An allen Ampeln wird die Zeit in Sekunden angezeigt wie lange es noch grün ist und wie lange es noch dauert bis es wieder grün wird. Eigentlich nicht schlecht.

Und überhaupt: Tatsächlich steigen hier alle von Ihren fahrbaren Untersätzen wie e-Roller oder Fahrräder ab, wenn sie über einen Zebrastreifen die Strasse überqueren. Das nenn ich mal Vorbildlich.

Apropos e-Roller: Die privaten e-Roller sind oft vorne und unten gefedert und gehen ab wie Schmitts Katze. In Bukarest fuhr einer mit über 50 km/h vor uns her.

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Auf nach Sibiu

  16:42 Uhr 

Hauptprogramm war gestern die Fahrt nach Sibiu. Wir würden behaupten, das generell zu schnell gefahren und irgendwie immer überholt wird. Keine Seltenheit das einem drei Autos auf der eigenen Spur entgegen kommen, die gerade überholen.

Störche gibt es hier sehr viele. In den kleinen Orten sind zahlreiche Strommasten mit Storchennestern belegt. Strommasten sind hier für die Hausanschlüsse, die alle oberirdisch sind.

Nach über der Hälfte der Fahrt plötzlich ein Stau vor einem Ort. Einige PKWs biegen in eine kleine Strasse ab, evtl. eine Umfahrung. Also machen wir das auch. Die Strasse endet offiziell nach wenigen hundert metern am Tor zu einem Bauernhof. Die vor uns fahren weiter, ich fahr etwas rechts ran. Die Nachfolgenden schauen auch fraglich, fahren aber auch weiter. Es kam auch noch keines der Autos zurück, also fahr ich langsam weiter und werd direkt vorm Rinderstall von einem Dacia Duster überholt.

Es geht vorbei an den Kälber Ställen und weiteren Stallungen und irgendwann tatsächlich durch den hinter Ausgang wieder auf eine Asphaltierte Strasse. Zu früh gefreut. Im nächsten Dorf wird gerade die Strasse neu gemacht und ist bereits vom alten Belag befreit. Also biegt die komplette Auto Karawane auf die ausgekofferte Hauptstrassen Baustelle ein.

Scheint das Ereignis zu sein. Ich winke allen am Strassenrand und bekomme immer freundlich eine Reaktion zurück. Die Baustelle endet am Ortsausgang und dort heisst es nun abenteuerlich und ziemlich schräg aus der Strassenbaustelle raus zu kommen. Es geling mit unserem VW Polo. Ich denke aber das einige hinter uns mit Ihren Autos ziemlich ins schwitzen kommen und evtl. auch Grundkontakt haben werden.

Weiter geht es auf einer Schotterpiste. Schön mit ordentlich Staub und teils mit etwas tieferem Sand. Irgendwann, nachdem unser Auto die Farbe von grau in braun geändert hat erreichen wir wieder eine Asphalt Strasse. Dort kommen wir tatsächlich wohl auf das andere Ende des Dorfes, da hier die Polizei alles umleitet.

In Sibiu ist unsere Unterkunft direkt am Stadion. Der Weg in die Altstadt ist gut 20 Minuten lang. Wir essen ein Eis und später dann noch je eine Bruscetta. Hier muss man sagen das es jeweils aus 5 halben Broten bestand. In Sibiu ist wohl eine Beachvolleyball Veranstaltung und auf dem großen Platz ist eine Bühne aufgebaut.

Zurück in der Unterkunft suchen wir das Kombinat fürs Abendessen raus. Einmal frisch gemacht gehts dort dann zu Fuß hin. Das Wetter ist gut und daher ist die Rooftop Bar geöffnet.

Vorspeise waren Tomaten mit Käse. Für Anja gabs Hühnerbrust mit Spinatsoße, Erbsen und Brokkoli. Ich nehm ein Schnitzel vom Black Angus Rind mit kaltem Kartoffelsalat. Beides sehr lecker. Nachtisch waren einmal Vanillepudding mit Blaubeeren und ein dreierlei von Schokolade.

Nach dem Essen gehts auf den großen Platz Piata Mare mit der Bühne. Leider kommen wir grad noch um den Schluss zu hören. Classics for Pleasure ist fertig und es gibt nur noch ein paar Dankesreden.

Der Versuch im Weinladen noch einen Wein zu bekommen, scheitert auch, da der Besitzer in wenigen Minuten gegen 22:30 Uhr zu machen will.

Also beenden wir den Abend und machen uns zu Fuß zurück zur Unterkunft.

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